Mitgliederverzeichnis A-B

Ordentliche Mitglieder, Stand: Dezember 2018

Dr. Gerd Albrecht (Barth)

Leiter des Vineta-Museums der Stadt Barth

Geboren 1963. Biologie-Studium und Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Leiter des Vineta-Museums der Stadt Barth.
Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins „Kulturgüter Wasserburg Divitz e.V.“; seit 2005 ehrenamtlich für den Erhalt der Wasserburg und der Parkanlage Divitz im Barthetal engagiert.
Stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe „Guts- und Parkanlagen des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern; Mitglied des Vorstands der Historischen Kommission für Pommern; Vorsitzender des Vereins „Backstein – Geist und Garten e.V.“ in Starkow.

Dr. Dirk Alvermann (Greifwald)

Universitätsarchivar

Universitätsarchivar in Greiswald, * 24.12.1965 in Berlin
Ivo Asmus (Greifswald)

Universitätsbibliothekar

Prof. Dr. Oliver Auge (Kiel)

Professur für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Holsteins
in Mittelalter und früher Neuzeit

seit Sommersemester 2017 Leiter der Fachbibliothek Geschichte April 2016 Ruf auf die Professur für Mittelalterliche Geschichte der Ernst Moritz Arndt-Universität Greifswald (abgelehnt) seit 2015 Mitherausgeber der Reihe „Landesgeschichte“
Juli 2013 Ruf der Universität Salzburg auf die Professur für Europäische Regionalgeschichte (abgelehnt) 1. September 2013 – 31. August 2015 Geschäftsführender Direktor des Historischen Seminars der CAU zu Kiel seit 2013 Herausgeber der Nordelbischen Ortsgeschichten seit 2009 Herausgeber der Kieler Werkstücke, Reihe A: Beiträge zur schleswig-holsteinischen und skandinavischen Geschichte; Mitherausgeber der Kieler Historischen Studien seit 1. März 2009 Professur für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Holsteins in Mittelalter und Früher Neuzeit WiSe 2008/2009 Vertretungsprofessur für das Fachgebiet Hoch- und Spätmittelalter am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen (Lehrstuhl Prof. Dr. Frank Rexroth) SoSe 2008 Gastwissenschaftler am SFB 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ an der Technischen Universität Dresden Februar 2008 Habilitation im Fachgebiet Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften WiSe 2007/08 Vertretungsprofessur für das Fachgebiet Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften am Historischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Lehrstuhl Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß)
2001 bis 2007 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
1999 bis 2001 Lehrauftrag der Tübinger Geschichtswissenschaftlichen Fakultät
1998 bis 2001 Doktorarbeit am Tübinger Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, Thema: Stiftsbiographien. Die Kleriker des Stuttgarter Heilig-Kreuz-Stifts (1250–1552)
1991 bis 1997 Studium der Fächer Geschichte und Lateinische Philologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Dr. Helmut Backhaus (Täby)

Ltd. Archivdirektor i.R.

Jahrgang 1938, Berlin
Studium an der Freien Universität Berlin 1956-1957 und der Georg-August-Universität Göttingen 1957-1966, DAAD-Stipendium 1963-1964 (Stockholm), Promotion 1966, Lizentiatexamen 1969, im schwedischen Archivdienst (Reichsarchiv, Kriegsarchiv, Regierungskanzlei) 1972-2005.
Arthur Behn (Dargen)

Kreisdenkmalpfleger i.R.

* 21.6.1951 in Heringsdorf
Eintrag folgt!
Dr. Rudolf Benl (Erfurt)

Stadtarchivdirektor a. D.

Jahrgang 1953, Nürnberg.
Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 1977 erste Staatsprüfung, 1980 pädagogische Staatsprüfung. 1983 archivarische Staatsprüfung an der Archivschule Marburg. 1984 bis 1992 Leiter des Stadtarchivs Heidelberg, 1992 bis 2013 Leiter des Stadtarchivs Erfurt. Mitglied der Historischen Kommission für Pommern (seit 1985), Mitglied der Historischen Kommission für Thüringen (seit 1995). Vorsitzender der „Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Erfurt e. V.“ (seit 2005), Vorsitzender der „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Erwin von Steinbach-Stiftung e. V.“ (seit 2011). Schriftleiter der „Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt“ 1994 bis 2005, Schriftleiter des „Jahrbuchs für Erfurter Geschichte“ seit 2006, Mitglied der Schriftleitung der „Baltischen Studien“ seit 1990 bis 2016, deren Sprecher von 2012 bis 2016. Veröffentlichungen zur Geschichte Südwestdeutschlands, Thüringens und Pommerns.
PD Dr. Felix Biermann (Greifswald)

Privatdozent

Jahrgang 1969, 1989–1995 Studium der Ur- und Frühgeschichte, Mittelalterarchäologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster, Marburg, Bamberg und Berlin, 1995 Magister, 1997 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur slawischen Besiedlung der Niederlausitz im frühen Mittelalter, 2007 Habilitation (Ur- und Frühgeschichte) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald zum Thema des ostsiedlungszeitlichen Dorfes aus archäologischer Perspektive. 1995–1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Vor- und Frühgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt am Main, 1998/99 einjähriges Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts, 2000/2001 Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau (Institut für Archäologie und Ethnologie), 2001–2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Greifswald, 2009/10 Lehraufträge an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie an der Universität Rzeszów, 2005–2011 Gastprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin sowie an den Universitäten in Frankfurt am Main, Breslau und Warschau. Seit 2011 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Göttingen.
Mitglied der Historischen Kommission für Pommern, der Historischen Kommission zu Berlin, im Landesdenkmalrat Berlin, des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Burgenvereinigung (Braubach), der Acta Militaria Mediaevalia (Krakau-Rzeszów-Sanok), des Wallmuseums Oldenburg in Holstein, Vorstandsmitglied des Fördervereins des Museums im Dominikanerkloster Prenzlau, Mitherausgeber der Reihen „Studien zur Archäologie Europas“ (Bonn) und „Archäologie und Geschichte im Ostseeraum“ (Rahden/Westfalen).
Forschungsschwerpunkte: Slawische Archäologie, Mittelalterarchäologie, Burgen-, Kloster- und Siedlungforschung.
Dr. Ludwig Biewer (Berlin)

Leiter a.D. des Archivs und des Historischen Dienstes des Auswärtigen Amts

Jahrgang 1949, Geburtsort Bornheim Kreis Alzey in Rheinhessen; seit 1968 Studium der Geschichte und der Germanistik in Mainz und Graz; Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Promotion zum Dr. phil. in Mainz 1974 und 1977 (Dissertation: Reichsreformbestrebungen in der Weimarer Republik, 1980); 1977 bis 1979 Archivreferendar des Landes Hessen, 1979 bis 1987 Archivrat am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem (u.a. Referent für preußische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte und für Pommern), 1987 bis 2014 am Politischen Archiv des Auswärtigen Amts in Bonn bzw. ab 2000 in Berlin, 2003 Leiter ebd., seit 2007 als Vortragender Legationsrat I. Klasse; seit 1990 Mitglied der Historischen Kommission für Pommern (Vorstandsmitglied 2003 bis 2013), seit 1992 der Historischen Kommission für ost-und westpreußische Landesforschung, seit 2001 der Preußischen Historischen Kommission, 2003 bis 2014 der staatlichen deutsch-russischen Historikerkommission (von Amts wegen), 2003 bis 2014 des Stiftungsrats für das Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin (von Amts wegen); 1989 bis 2014 Dozent an der Akademie Auswärtiger Dienst (seit 2005 Prüfungsberechtigung); 1993 bis 2017 Vorsitzender der „Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e. V.“; 1994 bis 2000 Lehrauftrag für Heraldik am Historischen Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 2002 bis 2016 desgl. am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, WS 2011/2012 am Historischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Etwa 180 Veröffentlichungen, darunter zwölf Bücher (z. T. als Mitherausgeber, -verfasser und -bearbeiter), auf den Gebieten Heraldik, Ordensgeschichte und -kunde, preußische und deutsche Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte, Geschichte Pommerns, Ost- und Westpreußens sowie des Baltikums, Universitäts-, Studentenschafts- und Wissenschafts­geschichte.
Prof. Dr. Sabine Bock (Schwerin)

FH-Professorin i.R.

geb. 1954 in Ilmenau/Thüringen; 1973–1978 Studium der Architektur in Weimar, abgeschlossen 1978 als Dipl.-Ing. Architekt; anschließend Forschungsstudium
1982 Promotion zum Dr.-Ing. im Fachgebiet Denkmalpflege, 1981–1987 Konservatorin/Oberkonservatorin am Institut für Denkmalpflege der DDR, Arbeitsstelle Schwerin; 1987–1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, seit 1993 als Oberkonservatorin; seit 1997 Professorin für Altbausanierung, Architekturgeschichte und Denkmalpflege an der FH Coburg mit Lehrtätigkeit an der Universität Bamberg, Masterstudiengang Heritage Conservation – Denkmalpflege; seit 2005 krankheitshalber im Ruhestand

Mitglied im Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS; Mitglied der Historischen Kommission für Mecklenburg
Forschungsschwerpunkt Architekturgeschichte und Denkmalpflege Mecklenburg und Pommern

PD Dr. Heidelore Böcker (Berlin)

Privatdozentin i. R.

Jahrgang 1943, Ballenstedt (Harz); 1966 – 1968 Studium der Geschichte und Germanistik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 1968 – 1971 an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1971 Abschluss als Diplom-Historiker;
1971 – 1981 befr. Ass./Lehrer im Hochschuldienst an der Pädagogischen Hochschule Magdeburg (Ur- und Frühgeschichte/Alte Geschichte/Mittelalterliche Geschichte), 1978 Diss. (Die Entwicklung der Stadt Haldensleben von der Mitte des 13. Jhs. bis zum Ende des 15. Jhs., analysiert nach den Städtbüchern; Gutachter: Prof. Dr. Erika Uitz, Magdeburg; Prof. Dr. Konrad Fritze, Greifswald; Prof. Dr. Bernhard Töpfer, Berlin); 1981 – 1986 wiss. Ass./Oberass. an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 1989 Habil. (Hanse und kleine Städte in Vorpommern und Rügen von der Mitte des 13. Jhs. bis zum Beginn des 16. Jhs., Voraussetzungen – Aufgaben – Bedeutung; Gutachter: Prof. Dr. Konrad Fritze, Greifswald; Prof. Dr. Eckhard Müller-Mertens, Berlin; Prof. Dr. Johannes Schildhauer, Greifswald); 1986 – 2008 wiss. Ass./wiss. Mitarb./Priv.-Doz. am Lehrstuhl (II) für Mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin [einschl. SS 1992 Lehrauftrag an der Univ. Bielefeld; 1994/95 Forschungsaufenthalt am Deutschen Historischen Institut Rom];
seit 1991 Gast/seit 1995 Mitglied/seit 2013 Altmitglied des Vorstands des Hansischen Geschichtsvereins; seit 1992 Mitglied des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte; seit 2005 Mitglied der Historischen Kommission für Pommern.
Forschungsschwerpunkte: Hanse-, Stadt- und Landesgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan (Berlin)

Museumsdirektor i. R.

Geboren am 3. April 1933 in Köln. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie 1953–1958 in Köln, Hamburg, Freiburg im Breisgau und an der Freien Universität (FU) Berlin.
1958 Promotion mit einer Dissertation „Die Bildgestaltung bei Caspar David Friedrich“, 1961 als Dissertationsdruck erschienen.
Volontariat in München 1959–1961. 1961–1995 bei der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Berlin tätig, zeitweise als stellvertretender Direktor.
Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der FU Berlin seit 1973, seit 1984 als Honorarprofessor, bis 2003.
1969 Mitbegründer des Neuen Berliner Kunstvereins. 1996–2014 zusammen mit Gottfried Riemann Herausgeber von „Karl Friedrich Schinkel. Lebenswerk“, Band XVII–XXII.
Die Arbeitsschwerpunkte sind: Deutsche Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts, Berliner Kunst, insbesondere Schinkel, internationale Porträtmalerei bis 1800.
Eine Festschrift (mit Bibliographie) erschien 2003 unter dem Titel „Preußen. Die Kunst und das Individuum“.
Prof. Dr. Werner Buchholz, HK (Greifswald)

Universitätsprofessor i.R.

Jahrgang 1948, Berlin
1966 Abitur, 1967-1969 Bw Res.-Offz., 1970-1975 Studium der Geschichte, Nordischen Geschichte, Skandinavistik, Germanistik und Romanistik in Bochum, Marburg (Gerhard Oestreich), Dijon (Frankreich), Åbo/Turku (Finnland) und Stockholm (Sven Ulric Palme). 1973 HK-Examen an der Åbo Akademie (Geschichte/Skandinavistik), 1975 1. Staatsexamen für das Lehramt im Höheren Schuldienst in Marburg, 1978 Promotion bei Gerhard Oestreich (Marburg), 1979 2. Staatsexamen für den Höheren Schuldienst (Studienseminar Kassel I) 1980-1985 Schuldienst an Gymnasien in Siegburg und Kiel, 1985 – 1988 DFG-Habilitandenstipendium und DFG-Reisestipendium zur Durchführung von Forschungen in den Archiven von Greifswald, Kopenhagen, Stockholm und Stralsund, 1990 Habilitation an der Universität Hamburg, Venia legendi für Neuere und Neueste Geschichte, 1990-1992 Lehre an der Universität Hamburg, 1992-1994 Auswärtiger Dienst: Deutsche Schule Athen, 1994 Ruf nach Greifswald auf den Lehrstuhl für pommersche Geschichte und Landeskunde1966 Abitur, 1967-1969 Bw Res.-Offz., 1970-1975 Studium der Geschichte, Nordischen Geschichte, Skandinavistik, Germanistik und Romanistik in Bochum, Marburg (Gerhard Oestreich), Dijon (Frankreich), Åbo/Turku (Finnland) und Stockholm (Sven Ulric Palme). 1973 HK-Examen an der Åbo Akademie (Geschichte/Skandinavistik), 1975 1. Staatsexamen für das Lehramt im Höheren Schuldienst in Marburg, 1978 Promotion bei Gerhard Oestreich (Marburg), 1979 2. Staatsexamen für den Höheren Schuldienst (Studienseminar Kassel I) 1980-1985 Schuldienst an Gymnasien in Siegburg und Kiel, 1985 – 1988 DFG-Habilitandenstipendium und DFG-Reisestipendium zur Durchführung von Forschungen in den Archiven von Greifswald, Kopenhagen, Stockholm und Stralsund, 1990 Habilitation an der Universität Hamburg, Venia legendi für Neuere und Neueste Geschichte, 1990-1992 Lehre an der Universität Hamburg, 1992-1994 Auswärtiger Dienst: Deutsche Schule Athen, 1994 Ruf nach Greifswald auf den Lehrstuhl für pommersche Geschichte und Landeskunde
Dr. Bengt Büttner (Marburg an der Lahn)

Historiker

geb. 1966 in Salzgitter. Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Skandinavistik und Musikwissenschaft in Göttingen und Kopenhagen. Magisterexamen 1995. Promotion 2004 (Göttingen). Von 2006 bis 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Von 2010 bis 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg. Im Anschluß bis Ende 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Elternzeitvertretung) am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.

Forschungsschwerpunkte
– Kirchliche Verfassungsgeschichte des Mittelalters
– pommersche Landes- und Kirchengeschichte
– Geschichte des Ostseeraums
– Geschichte der europäischen Diplomatie

Mitgliedschaften
– Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst (seit 1997)
– Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte (seit 2010)
– Schriftleitung der Baltischen Studien (seit 2011)

Dr. Beate Bugenhagen (Hamburg)

Studienrätin

Beate Bugenhagen studierte in Greifswald und Southampton/GB Musikpädagogik und Anglistik/Amerikanistik für das Lehramt an Gymnasien. Von 2001 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald und Kollegiatin im Graduiertenkolleg „Fremdheit und Integration im Ostseeraum“. 2008 wurde sie mit einer Arbeit zur Musikgeschichte Stralsunds von der Einführung der Reformation bis zum Ende des 17. Jahrhunderts promoviert.
Von 2011 bis 2014 war Beate Bugenhagen Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Gelegenheitsmusik des Ostseeraums vom 16. bis 18. Jahrhundert: Erfassung, Katalogisierung und musikwissenschaftliche Auswertung“. Ihre Forschungsinteressen gelten der regionalen Musikgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie der musikalischen Sozialgeschichte im Ostseeraum. In den vergangenen Jahren leitete sie mehrere Projekte, bei denen vergessenes musikalisches Repertoire aus dem Ostseeraum des 16. bis 18. Jahrhunderts zur Wiederaufführung kam. Als Zinkenistin musiziert sie im Ensemble „I Cornetti Pomerani“.
Beate Bugenhagen ist Vorstandsmitglied im Förderverein Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V. und war von 2006 bis 2014 Kuratorin für Musik in der Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte. Seit 2012 ist sie Mitglied der Historischen Kommission für Pommern und wurde 2013 mit dem Deutsch-Polnischen Forschungspreis der Universität Greifswald ausgezeichnet.
Nach zwölf Jahren universitärer Anstellung wechselte Beate Bugenhagen 2014 in das schulische Lehramt und ist seit Februar 2016 Studienrätin am Gymnasium Allee in Hamburg Altona.
Dr. Norbert Buske (Greifswald)

MdL a.D., Kirchenrat i. R.

Kirchenrat i.R. Dr. Norbert Buske (*1936 in Demmin), 1973–1998 Mitglied der Landessynode der Evangelischen Landeskirche Greifswald bzw. der Pommerschen Evangelischen Kirche, 1991–1994 Vorsitzender des Rechtsausschusses im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, 1995–1999 Beauftragter der Pommerschen Evangelischen Kirche und 1997–1999 auch der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs bei Parlament und Landtag Mecklenburg-Vorpommern, bis 2009 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte.