Mitgliederverzeichnis S-Z

Ordentliche Mitglieder, Stand: Dezember 2018

Prof. Dr. Winfried Schich (Berlin)
em. Universitätsprofessor
* 20.1.1938 in Berlin
Winfried Schich ist seit 2003 Universitätsprofessor im Ruhestand. Nach dem Studium der Geschichte, Slawistik und Geographie an der Freien Universität (FU) Berlin legte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt in den Fächern Geschichte und Russische Philologie ab und wurde an der FU Berlin mit einer Dissertation über Würzburg im Mittelalter promoviert. Er habilitierte sich ebenda mit Studien zum Verhältnis von slawischer und deutscher Siedlung in der Germania Slavica.
Er war seit 1968 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut der FU Berlin im Bereich der Ortsnamenforschung sowie seit 1970 als Wissenschaftlicher Assistent, Assistenzprofessor und Professor für Mittelalterliche Geschichte (mit besonderer Berücksichtigung Ostmitteleuropas) am Friedrich-Meinecke-Institut (Fachbereich Geschichtswissenschaften) der FU Berlin tätig. 1980–1981 vertrat er jeweils einen Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Kiel und Hamburg. 1982–1992 hatte er den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Gesamthochschule Kassel und von 1992 bis zur Pensionierung 2003 den Lehrstuhl für Landesgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.
Seine Forschungsschwerpunkte in der Mittelalterlichen Geschichte liegen in den Bereichen Brandenburgische und vergleichende Landesgeschichte, Geschichte der Germania Slavica, Stadt- und Siedlungsgeschichte sowie Geschichte der Zisterzienser. Er ist zusätzlich Mitglied der Historischen Kommissionen für Brandenburg, für Hessen und für Pommern, des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte in Münster sowie auswärtiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Polska Akademia Umiejętności) in Krakau.
Dr. C. Michael Schirren (Stralsund)
Archäologe
Geb. 1960 in Hamburg, ab 1983 Studium der Ur- und Frühgeschichte, Volkskunde, Bodenkunde, Kunstgeschichte, Mittlere und Neue Geschichte, 1984-1985 Studienaufenthalt in Polen durch Stipendium der Adam-Mieckiewicz-Universität Posen (Pożnan), 1992 Promotion (Studien zur Trichterbecherkultur in Südostholstein), 1993-1995 Leitung der Grabungen auf dem Kammerhof, Bad Doberan, seit 1995 Dezernent im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege/Landesarchäologie in der Dienstelle Stralsund, dort u.a. für die Betreuung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger in Vorpommern zuständig, mehrjährige Synodaler der Pommerschen Evangelischen Kirche.
Dr. Dirk Schleinert (Stralsund)
Stadtarchivar
Jahrgang 1966, Greifswald, aufgewachsen in der Gemeinde Görmin, dort Schulbesuch von 1972 bis 1982, anschließend Facharbeiterausbildung mit Abitur zum Zootechniker/Mechanisator (Fachrichtung Schweineproduktion) in Eberswalde Finow bis 1985.
1990 bis 1996, sowie 1999 bis 2001 Studium der Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald, Linköping/Schweden, Potsdam sowie Marburg/Lahn, 1999 Promotion zum Dr. phil.
Tätigkeit als Archivar in Greifswald und Schwerin, von 2002 bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter
im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg, seit 1. März 2014 Leiter des Stadtarchivs Stralsund.
Ordentliches Mitglied der Historischen Kommission für Pommern seit 2005, Vorstandsmitglied von 2009 bis 2013, Mitglied der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst, seit 2011 Redaktionsmitglied der Vereinszeitschrift „Baltische Studien“,
Mitglied des Mecklenburgischen Geschichtsvereins, der David-Mevius-Gesellschaft, des Hansischen Geschichtsvereins und des Vereins Deutscher Archivarinnen und Archivare, von 2002 bis 2008 Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte“.
Zahlreiche Veröffentlichungen zur pommerschen Landesgeschichte, momentane Forschungsschwerpunkte:
Geschichte Pommerns in der Frühen Neuzeit, insbesondere Agrargeschichte,
Geschichte des Adels und des Herzogshauses, Geschichte der Hansestadt Stralsund
Prof. Dr. Matthias Schneider (Greifswald)
Universitätsprofessor für Kirchenmusik (mit Schwerpunkt Orgel)
geboren in Münster/Westf., ist Professor für Kirchenmusik an der Universität Greifswald. Er leitet die von ihm 1996 ins Leben gerufene ›Greifswalder Sommerakademie Orgel‹ und ist sowohl als Interpret wie auch als Musikwissenschaftler international gefragt.
Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts für Tasteninstrumente. In den letzten Jahren wandte er sich verstärkt der liturgischen Orgelmusik im Ostseeraum zu. Als Solist und als Mitglied verschiedener Ensembles (u.a. ›I Cornetti Pomerani‹) spielt er Barockmusik, aber auch (Ur-)Aufführungen neuer Musik und nimmt regelmäßig an Musikfestivals teil. Vorträge, Werkeinführungen, Gesprächskonzerte und Interpretationskurse sowie die Tätigkeit als Juror internationaler Wettbewerbe gehören zu seinem Profil.
Er studierte in Münster, Essen und Basel Kirchenmusik, Musikwissenschaft, Kunst- und Kirchengeschichte (1984 A-Examen für Kirchenmusik, 1992 lic. phil., 1995 Promotion im Fach Musikwissenschaft) und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Von 1984 bis 1993 wirkte er als Bezirkskantor in Schopfheim (Südbaden) und als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel. Von 1989 bis 1995 leitete er eine Orgelklasse an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg. Seit 1994 lehrt er an der Universität Greifswald, von 2006 bis 2010 leitete er dort als Dekan die Philosophische Fakultät. Seit 2016 ist er Geschäftsführender Direktor des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaft.
Er ist Präsident der internationalen ›Gesellschaft der Orgelfreunde e.V.‹ (seit 2013, Wiederwahl 2018), darüber hinaus gehört er dem Vorstand der Internationalen Dieterich Buxtehude-Gesellschaft sowie dem Comitato scientifico der Fondazione Olga e Ugo Levi, Venedig, an. Er ist langjähriger Mitherausgeber der Fachzeitschrift ›Musik und Kirche‹, des ›Jahrbuchs für Liturgik und Hymnologie‹ (seit 2012) und seit 2015 Herausgeber der ›Buxtehude-Studien‹
Dr. Monika Schneikart (Greifswald)
wiss. Mitarbeiterin
1954 in Grimma in Sachsen geboren,
1972–1976 Studium der Germanistik (Diplom) an der Universität Leipzig
Seit September 1976 wiss. Mitarbeiterin im Bereich der Neuereren Deutschen Literatur an der Universität Greifswald: 1976–1992 wiss. Assistentin und Oberassistentin, 1981 Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Jurij Brezan, Sektion Germanistik, Kunst-und Musikwissenschaft
Ab 1992 wiss. Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie

Forschungsschwerpunkte: frühneuzeitliche Literaturgeschichte Pommerns – Gelegenheitsschrifttum, Sibylla Schwarz, Briefkultur von Fürstinnen

Publikationen im Bereich der Geschlechterstudien

Dr. Martin Schoebel (Schwerin/Greifswald)
Archivdirektor
* 24.9.1958 in Bad Kreuznach
Eintrag folgt!
Dr. Felix Schönrock (Greifswald)
Bau- und Kunsthistoriker
geboren am 3. September 1970 in Greifswald
Dr. Stefan Sienell (Wien)
Archivleiter
Jahrgang 1966, 1987–1993 Studium der Geschichte, Germanistik und Historischen Grundwissenschaften in Köln und Graz (Abschluß: Mag. phil.), 1992–1995 Ausbildungskurs am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Wien (Abschluß: MAS, Geschichtsforschung und Archivwissenschaft), 1995–1998 Doktoratsstudium in Wien (Abschluß: Dr. phil.), 1996–2000 FWF-Forschungsprojekt „Edition der Protokolle der Geheimen Konferenz unter Kaiser Leopold I.“, 1998–2000 Mitarbeiter der Historischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), seit 2000 Leiter des Archivs der ÖAW
Vorstandsmitgliedschaften: Verband österreichischer Archivarinnen und Archivare (2005–2015), Österreichische Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (2006–2015) und Historische Kommission für Pommern (seit 2011) Träger des Werner-Welzig-Preises der ÖAW (2011) Veröffentlichungen zur (hinter-)pommerschen Familiengeschichts-forschung
Prof. Dr. Hinrich Siuts (Münster)
em. Universitätsprofessor
geboren am 21. Juli 1932 in Stargard in Pommern. Studium der Volkskunde, Geschichte, Germanistik, Vorgeschichte u.a. (seit 1951) in München, Tübingen und Kiel. Dort 1956 Promotion in Volkskunde. 1957–1962 Assistent am Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg im Breisgau. 1962 Assistent am Volkskundlichen Seminar der Universität Münster; 1965 Habilitation in Volkskunde. 1972 Wissenschaftlicher Rat und Professor; seit 1997 im Ruhestand.
Schwerpunkte: Vergleichende und regionale Volkskunde, Geschichte und Funktionen des Volksgesangs, Brauchtum, Sachkultur, Arbeitsgerät, museale Dokumentation und Präsentation
Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß (Greifswald)
Universitätsprofessor
* 4.12.1948 in Großbockenheim,
studierte vom WS 1967 bis WS 1972 Geschichte, Anglistik, Pädagogik und Philosophie an den Universitäten Mainz und Aberdeen (Schottland); von 1972 bis 1993 zunächst Wissenschaftlicher Angestellter, dann Akademischer Rat (1991) bzw. Oberrat (1993). 1977 Promotion, 1991 Habilitation. Von März 1993 bis März 1994 Lehrstuhlvertretung an der Universität Kassel, seit 1.4. 1994 Professor für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Greifswald bis zur Emeritierung zum 1. 10. 2014. Ablehnung eines Rufes an die Universität Bonn am 9.7. 1998.
Vorstandsmitglied des Instituts für Geschichtliche Landeskunde von 1977-1994. Kooptiertes Mitglied der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt (1980), der Historischen Kommission für Nassau (1983), der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (1985), der Vereinigung für Verfassungsgeschichte (1996), der Residenzenkommission bei der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (1998), des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte (1999), der Historischen Kommission für Pommern (2001), der Kommission für die Deutschen Inschriften bei der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (2001). Korresponierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (2008) Wahl zum DFG-Fachgutachter (2000-2004), Wahl in das Fachkollegium Geschichte der DFG (2004-2008). Auf Vorschlag des DFG-Präsidenten Aufnahme als Mitglied in die Wissenschaftliche Kommission für die Akademievorhaben im Rahmen der Union der Akademien (2005-2009; 2. Amtszeit 2009-2013), Wahl in die Projektkommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz für die Projekte „Regesta Imperii“ und „Die Deutschen Inschriften“ (2015). External reviewer für das Institute for Advanced Study in Princeton (2012) Dekan der Philosophischen Fakultät (2003), Prodekan (2002). Wahl zum Sprecher des Greifswalder Mittelalterzentrums (1995, 1997, 1999, 2002 (kommissarisch), 2003, 2007. Rektoratsbeauftragter für das Universitätsjubiläum 2006 (2003).
Verleihung des Diether von Isenburg-Preises für die Dissertation (1978); Verleihung der Ehrennadel „Silberner Greif“ durch die Stadt Greifswald und Eintragung in das Ehrenbuch für die langjährige Organisation der Vortragsreihe „Universität im Rathaus“ (2012); Verleihung der Rubenow-Medaille als höchste Wertschätzung der Stadt Greifswald für die besonderen Verdienste um das Zusammenwirken von Stadt und Universität (2016).
Prof. Dr. Thomas Stamm-Kuhlmann (Greifswald)
Universitätsprofessor
Geboren 1953 in Solingen, 1971–1977 Studium in Düsseldorf, Bonn und am Kalamazoo College in Kalamazoo, Michigan. 1977 Staatsexamen mit den Fächern Geschichte und Deutsch. 1977–1979 Promotionsstipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1979–1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissenschaftsforschung der Universität Bielefeld. 1980 Promotion an der Universität Bonn. 1980–1992 Hochschulassistent und Oberassistent am Historischen Seminar der Universität Kiel, zeitweise Stipendiat der Volkswagen Stiftung. 1985–2010 Mitglied des Auswahlausschusses für die Begabtenförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1987 Habilitation für das Fach Mittlere und Neuere Geschichte in Kiel. 1990 Lehrstuhlvertretung am Institut für Wissenschaftsforschung in Bielefeld, 1992–1995 Lehrstuhlvertretung am Institut für Neuere Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1993–1995 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat für den Aufbau des Deutschen Museums Bonn. 1996–2019 Professor für Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit an der Universität Greifswald, 1998–2000 und 2010–2012 Geschäftsführender Direktor des Historischen Instituts. 1999–2000 Mitglied der Kommission des Rektors zur Rehabilitation ehemaliger Angehöriger der Universität Greifswald. 2002 ff. Mitglied der Historischen Kommission für Pommern. 2003–2006 und 2015–2020 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Historisch-Technischen Museums Peenemünde. 2007–2017 Mitglied in der Jury des Kurt-von-Fritz-Preises der Friedrich-Ebert-Stiftung für Graduierungsarbeiten aus Mecklenburg-Vorpommern. 2009 ff. Leitung der Arbeitsgemeinschaft für Preußische Geschichte e. V. 2010 ff. Mitherausgeber der „Historischen Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft.“ 2011 ff. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Pommerschen Landesmuseums, Greifswald. 2014–2018 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald.

Außerdem Mitglied der „Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, Medizin und Technik“; der „Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst“, des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“, der „Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft“, des „Sibylla Schwarz e.V.“

PD Dr. Peter Tenhaef (Leist)
wissen. Mitarbeiter
1953 geboren in Geldern (Niederrhein)
1965–1973 Besuch des musischen Gymnasiums Collegium Augustinianum Gaesdonck, Abitur
1974–1982 Studium der Fächer Musikwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Münster, Promotion im Fach Musikwissenschaft (summa cum laude, Dissertationsthema: Studien zur Vortragsbezeichnung in der Musik des 19. Jahrhunderts)
1983–1989 Akademischer Rat a.Z. am Institut für Musikwissenschaft in Regensburg
1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft in Regensburg
1990–1995 Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Detmold, Abt. Münster und Dortmund
1994–1995 Referent für Öffentlichkeitsarbeit an der Landesmusikakademie NRW in Heek
1995–1997 Lehrstuhlvertreter für historische Musikwissenschaft an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
1997 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Greifswald (Thema der Habilitationsschrift: Das konzertante Offertorium des 17. Jahrhunderts in Mitteleuropa)
seit 1997 verschiedene Projekte an den Universitäten Greifswald, Brünn (Brno), Olmütz (Olomouc) und Graz, Lehraufträge an der Universität Rostock und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock
seit 2002 Mitherausgeber der Greifswalder Beiträge zur Musikwissenschaft
2002–2003 Lehrstuhlvertreter für historische Musikwissenschaft an der Universität Rostock
2003–2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft der Universität Rostock, zeitweilig geschäftsführender Direktor
2004 und 2007/08 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock
2005–2011 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald
2011–2014 Leiter eines DFG-Projekts zur Gelegenheitsmusik des Ostseeraums vom 16. bis 18. Jahrhundert. Erfassung, Katalogisierung und musikwissenschaftliche Auswertung
1990/seit 2010 Rekonstruktion und Edition der musikalischen Werke und überlieferten Dokumente Abraham Megerles (zusammen mit Peter Adler)

Forschungsschwerpunkte:
Musik und Ästhetik der Romantik (Franz Schubert, Carl Loewe, Franz Liszt etc.)
Kirchenmusik des Barock
Gelegenheitsmusik im Ostseeraum
Abraham Megerle (1607–1680)

Prof. Dr. Thomas Terberger (Hannover)
apl. Professor, Kustos u. Akad. Rat
2015 Umhabilitation an die Universität Göttingen
seit Mai 2013 Referent für Jägerische Archäologie am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege
2009 Außerplanmäßiger Professor Universität Greifswald
2001 Habilitation (Dr. phil. habil.) an der Universität Greifswald. Titel der Arbeit: „Vom Gravettien zum Magdalénien in Mitteleuropa – Aspekte der menschlichen Besiedlungsgeschichte in der Zeit um das zweite Kältemaximum der letzten Eiszeit“; venia legendi: Ur- und Frühgeschichte
1993–2013 Kurator (ab 2009 Oberkurator) am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Greifswald mit Aufgaben in der Lehre und eigenen Forschungsprojekten, Herausgeber der Reihe „Archäologie und Geschichte im Ostseeraum“ (AGO) (gemeinsam mit Felix Biermann)
1991 Promotion an der Universität Köln (Dr. rer. nat.) mit der Arbeit: „Die Siedlungsbefunde des Magdalénien-Fundplatzes Gönnersdorf, Konzentration III und IV“ (Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Bosinski)
1989–1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz
1985 Magisterabschluss mit einem Thema zum späteiszeitlichen Fundplatz Andernach (Magdalénien) am Mittelrhein
1981–1985 Studium der Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie und Geologie an der Universität Köln
geboren 27.03.1960 in Bielefeld
Prof. Dr. Hans Georg Thümmel (Greifswald)
em. Universitätsprofessor
Jahrgang 1932, Görlitz
1950-1951 Sprachenkonvikt in Leipzig. 1951-1955 Studium der Theologie, Philosophie und Kunstgeschichte in Greifswald. 1956-1990 Assistent, später Oberassistent und a. o. Dozent an der Universität Greifswald (Victor-Schultze-Institut für Christliche Archäologie und Geschichte der christlichen Kunst). Lehrveranstaltungen in Kirchengeschichte, Dogmengeschichte und Geschichte der christlichen Kunst. 1990 Gastdozent in Marburg. 1959 Promotion zum Dr. theol. (Greifswald), 1967 theol. Habilitation (Greifswald), 1992 Promotion zum Dr. phil. (Kunstgeschichte, Marburg). Seit 1990 Prof. für Kirchengeschichte, Christl. Archäologie und Geschichte der kirchlichen Kunst in Greifswald. Seit 1997 im Ruhestand (Rentner).
1990 Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt (gegr. 1754 als Kurmainzische Akademie). Seit 1990 Mitglied der Historischen Kommisssion für Pommern.
PD Dr. Gerd-Helge Vogel (Berlin)
Kunsthistoriker
geb. am 18. April 1951 in Zwickau in Sachsen, in Hartenstein im Erzgebirge aufgewachsen. 1966–1970 Besuch der Erweiterten Oberschule (EOS) in Aue in Sachsen, parallel dazu Berufsausbildung als Dreher im Betrieb Blema. Nach dem Abitur 1970 achtzehnmonatiger Grundwehrdienst im Rahmen der Wehrpflicht; anschließend Aufnahme des Studiums der Kunstwissenschaft und Niederlandistik an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB). 1976 erfolgte der Studienabschluss bei den Professoren Peter H. Feist und Harald Olbrich mit dem Diplom.

Berufstätigkeit
Der Berufseinstieg erfolgte zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Kunstausstellungen der DDR – Neue Berliner Galerie (ZfK) im Alten Museum in Berlin, wo er ca. 35 internationale Kunstausstellungen co-kuratierte, die im Rahmen von Kulturabkommen der DDR mit anderen Staaten in Berlin und anderen Städten der DDR realisiert wurden. Sie vermittelten ihm praktische Erfahrungen im Ausstellungswesen und gaben ihm Einblick in ein vielseitiges Spektrum künstlerischen Schaffens von der Antike (z. B. Goldschatz der Thraker) bis zur internationalen Kunst der Gegenwart (z. B. Dänemark). Dabei wurde er nahezu mit allen Kunstgattungen und Kunstepochen konfrontiert, was seine Offenheit und sein Interesse für Kunstphänomene aller Art sicherstellte. Gleichzeitig hielt er Gastvorlesungen über die Altniederländische Malerei an der HUB, um während seiner Praxistätigkeit im Ausstellungswesen die Verbindung zu Forschung und Lehre nicht zu verlieren.
Von 1979 bis 1982 absolvierte er an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (EMAU) eine Aspirantur, die er mit der Promotion abschloss, um an dieser Universität eine Hochschullaufbahn einzuschlagen. Durch den hier von seiner Doktormutter Hannelore Gärtner gesetzten Forschungsschwerpunkt „Kunst der Romantik“ war er seit seiner Assistentenzeit in diese Spezialisierung eingebunden. Er beteiligte sich an der III. bis VI. Internationalen Greifswalder Romantikkonferenz mit entsprechenden Forschungsthemen. Ein Forschungsaufenthalt an der Vrije Universiteit Amsterdam bei Professor Ilja Veldman bot ihm die Voraussetzung zu seiner Habilitation (1989) „Der Traum von Batavisch Arcadia. Studien zur Theorie und Praxis des Historismus in der holländischen Malerei um 1800“.
Nach der deutschen Wiedervereinigung erlangte er den Status eines Privatdozenten. Seit 1994 belebte er zur weiteren Forschungsprofilierung der Kunstgeschichte an der Universität Greifswald die Tradition der „Internationalen Greifswalder Romantikkonferenzen“ neu und organisierte so die VI. bis XII. Romantikkonferenz, zu denen er auch die wissenschaftlichen Tagungsbände herausgab. Allmählich vermochte er dabei ein umfangreiches Netzwerk internationaler Forschung zu knüpfen, mit dem er verschiedene Publikationsprojekte im In- und Ausland realisierte. Zu seinen befreundeten Partnern zähl(t)en u. a. die Professoren Konstanty Kalinowski (Poznań), Minoru Saito (Hiroshima), Juhan Mauste (Reval/Tallinn, Dorpat/Tartu), Gao Jianping (Peking), Zdravko Radman (Agram/Zagreb), Joao Vicente Ganzarolli de Olivera (Rio de Janeiro), Wanghen Chen (Wuhan), Shenbing Zhang (Tsingtau), Jale Nejdet Erzen (Ankara) sowie die Doktoren Dariusz Kacprzak (Stettin/Szczecin), Thorkild Kjærgaard (Nuuk). Dies führte ihn zu vielen internationalen Kongressen nach Frankreich, Japan, China, Brasilien, Finnland, Tschechien, Lettland, Türkei und Großbritannien. Ein sechswöchiges Reisestipendium der Kachima-Stiftung nach Japan ermöglichte ihm überdies vergleichende Untersuchungen zur Gartenkunst, die sich in zahlreichen Publikationen niederschlugen.
Nach Auslaufen seines befristeten Arbeitsvertrags mit der EMAU ging er 1999 und 2001 als Gastprofessor jeweils für ein Semester an die Estnische Akademie der Künste nach Reval/Tallinn. Zwischenzeitlich organisierte er verschiedene Kunstausstellungen mit den Museen in Zwickau, Jena, Greifswald, Güstrow, Cottbus, Posen/Poznań u. a. Bei Forschungsaufenthalten im Strang Print Room des University College in London, in der Witt Library des Courtauld Instituts in London, im Department for Illuminated Manuscripts an der British Library und im Natural History Museum. In London erweiterte und vertiefte er seine internationalen Wissenschaftserfahrungen.
2005 bot ihm das Department Design an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) die Möglichkeit, einen eigenständigen Kursus in Theorie und Geschichte der Wissenschaftlichen Illustration für den Ausbildungszweig Scientific Visualization zu entwickeln, den er bis zu seiner Pensionierung 2016 durchführte. Gleichzeitig betätigte er sich seither in Deutschland als freischaffender Kunsthistoriker und arbeitet als Kurator von Ausstellungen, als Organisator der Zürcher Symposien zur wissenschaftlichen Illustration und der Internationalen Wolkenburger Symposien zur Kunst sowie als Publizist zahlreicher Veröffentlichungen zur Kunstgeschichte.

Forschungsschwerpunkte
· Kunst der Aufklärung und der Romantik in Europa
· Gartenkunst
· Regionale Kunstgeschichte Sachsens, Pommerns und Estlands
· Plakatkunst
· Geschichte und Ästhetik der wissenschaftlichen Illustration
· Phänomene des internationalen Kulturaustauschs (besonders mit dem Fernen und Nahen Osten)
· Niederländische Malerei

Prof. Dr. Hans-Dieter Wallschläger (Berlin)
Biologe
geb. 1947 in Grevesmühlen in Mecklenburg, 1966–1971 Studium der Biologie an der Lomonossow-Universität Moskau; 1971–1990 wissenschaftlicher Assistent und Hochschul-Dozent im Bereich Verhaltenswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, dort Promotion und Habilitation bei Günter Tembrock, 1990 Ruf auf die Professur für Ökoethologie an der Universität Potsdam, seit 2012 Emeritus, Forschungsgebiete: Bioakustik, Populationsökologie und Verhalten von Vögeln und Säugetieren, Offenland-Management auf ehemaligen Truppenübungsplätzen, mehrere Forschungs- und Lehraufenthalte in der Sowjetunion, der Mongolei, in Cuba, Neuseeland, Brasilien und Mexiko.
Seit 1996 Beschäftigung mit Familien- und Ortsgeschichte in Pommern, Schwerpunkte: Kreis Cammin und Altlutheraner, Mitglied im Pommerschen Greif seit 2000 (zweiter Vorsitzender 2010–2013, erster Vorsitzender 2013–2017, seit 2017 Beirat und Beauftragter für die Herausgabe der Zeitschrift POMMERN), 2002 bis zur Auflösung 2014 Vorsitzender des Heimatkreisausschusses Cammin, Mitglied in der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst sowie im Verein für Computergenealogie, außerdem in mehreren naturwissenschaftlichen Vereinen.
Heiko Wartenberg (Greifswald)
wiss. Mitarbeiter
geboren am 11. Februar 1959 in Usedom
1981–1986 Studium der Nordeuropawissenschaften, Hauptfach Geschichte, an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
1986–1989 Fernstudium der Archivwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin, während dieser Zeit wiss. Archivar am Staatsarchiv Greifswald
1989–1993 Leiter Erschließung/Bestandsergänzung im Staatsarchiv Greifswald
1994–1996 Historiker bei der Vorpommerschen Forschungsstelle für Geschichte in Stralsund
1997–1998 Arbeitsgruppenleiter bei der Kommunalgemeinschaft Pomerania, Bodendenkmalpflege
1999–2000 freiberufliche Tätigkeit als Dozent und Historiker für das Bundesministerium des Innern, Bundesarchiv Koblenz
2000–2001 Projektmitarbeit bei der „Historischen Schwedenstraße“ seit 2002 als Historiker, Museologe und Archivar am Pommerschen Landesmuseum tätig
Dr. Ralf-Gunnar Werlich (Berlin/Greifswald)
wiss. Mitarbeiter
geb. 1958 in Greifswald. 1979–1984 Studium Nordeuropawissenschaften mit tragendem Fach Geschichte an der Universität Greifswald, 1984–1989 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte in Greifswald. Seit 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 1995 Mitglied des Mittelalterzentrums Greifswald und Vorstandsmitglied. Seit 2001 korrespondierendes Mitglied, seit 2005 ordentliches Mitglied der Historischen Kommission für Pommern.
Prof. Dr. Horst Wernicke (Greifswald)
Universitätsprofessor
* geb. 1951 in Greifswald, 1970–1974 Studium der Geschichte und Geographie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 1974–1980 und 1983/84 wiss. Assistent bzw. wiss. Oberassistent an der Sektion Geschichtswissenschaften ebenda
1979 Promotion, 1984 Habilitation
1986 Ernennung zum Hochschuldozenten, 1992 Berufung auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Hansegeschichte am Historischen Institut der Greifswalder Universität, seit 2017 im Ruhestand
seit 1996 Koordinator der Ständigen Konferenz der Historiker des Ostseeraums, langjähriger Vorsitzender des Landesheimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V., 2013–2017 Vorsitzender der Historischen Kommission für Pommern
Detlef Witt (Ahrendsee)
Kunsthistoriker
geboren 1962 in Hohen Neuendorf bei Berlin
Studium Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Neuere deutsche Literatur an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Abschluss Magister, Thema der Magisterarbeit „Stralsunder Malerei und Plastik um 1500. Die Werkstatt des Meisters des Hochaltars der Stralsunder St. Nikolaikirche“, neben dem Studium Tätigkeit auf archäologischen Grabungen und Leitung von Fotokursen an der Jugendbildungsstätte Monte Gristow,
anschließend Tätigkeit in einem Greifswalder Restaurierungsatelier, restauratorische Voruntersuchungen und Dokumentationen an Baudenkmalen der Region
seit 2004 freiberufliche als Kunsthistoriker tätig mit dem Schwerpunkt auf bildender Kunst in Vorpommern und Mecklenburg vom Mittelalter bis in die Gegenwart, Erarbeitung von Kirchenführern, Archivrecherchen, Dokumentationen zu restauratorischen Untersuchungen
Erfassung des Kunst- und Kulturgutes im ehemaligen Kirchenkreis Stralsund
Fotoausstellungen zur sakralen Kunst in Vorpommern, Mecklenburg und Brandenburg (u.a. Prignitz-Museum Havelberg, Vineta-Museum Barth, Marienkirche Greifswald, Nikolaikirchen Stralsund und Wismar, Galerie in der Kirche St. Johannis zu Lassan, Dorfkirchen Saal, Görmin und Groß Mohrdorf)
2006 Forschungen zum Havelberger Bildhauer Heinrich Joachim Schultz im Auftrag des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege (Taufengel-Projekt)
2007/2008 Forschungsprojekt zum Wirken des pommerschen Bildschnitzers Max Uecker (1887-1978), getragen von der Kirchengemeinde St. Petri Altentreptow und der Kulturbeauftragten für Pommern verbunden mit mehreren Publikationen (siehe Literaturverzeichnis)
2009/2010 Forschungen zur Kunst im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems
2006–2015 Lehraufträge am Caspar-David-Friedrich-Institut und der Theologischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald zu Themen sakraler Kunst des Mittelalters und des Barock in Mecklenburg und Vorpommern und zu Europäischen Reiterdenkmälern
2014 und 2016 Deutung des neu freigelegten Wandmalereizyklus in der ehemaligen Benediktinernonnen-Klosterkirche in Verchen am Kummerower See
seit 2016 Mitglied im Vorstand des Vereins Dorfkirchen in Not in Mecklenburg und Vorpommern e.V.
gegenwärtig u.a. Forschungen zum Werk des Stralsunder Bildhauers Elias Kessler (um 1680–1730) und zum Grabmal des Geheimen Rates Samuel Behr (1575–1621) im Doberaner Münster
Dr. Peter Wolff (Greifswald)
Ltd. Bibliotheksdirektor
Jahrgang 1957, Berlin
Studium der evangelischen Theologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 1984 Diplom
1988 Promotion Wissenschaftlicher Assistent an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Lehrstuhl für Neues Testament
Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin 1991- 1993
Fachreferent an der Universitätsbibliothek Greifswald 1991
Kommissarischer Leiter der Universitätsbibliothek Greifswald 2004-2008
Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald seit 2008
Prof. Dr. Klaus Wriedt Frankfurt am Main
em. Universitätsprofessor
Geboren 1935 in Kiel. 1945–1955 Besuch der Kieler Gelehrtenschule. Anschießend Studium der Geschichte und der Lateinischen Philologie an den Universitäten Kiel und Göttingen. 1962 Promotion, Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar, 1964 Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Höheren Schulen, 1972 Habilitation jeweils in Kiel. 1976 Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor. 1978–2000 Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Osnabrück. Mitglied der Historischen Kommission für Pommern und der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen. 1981–1985 im Wissenschaftlichen Beirat der niedersächsischen Landesausstellung „Stadt im Wandel“. 1995 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschafts¬geschichte.
Prof. Dr. Reinhard Zölitz (Greifswald)
Universitätsprofessor
1953 geb. in Flensburg
1973 Abitur am Alten Gymnasium in Flensburg
1973-1980 Studium der Geographie und Germanistik mit dem Studienziel „Lehramt an Gymnasien“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; begleitende Studien in den Fächern Geschichte, Landschaftsentwicklung, Geologie, Bodenkunde, und Informatik; Studienabschluss: Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Febr. 1980)
1980-1981 Wissenschaftlicher Angestellter im Sonderforschungsbereich 17 (Skandinavien- und Ostseeraumforschung) am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Univ. Kiel; Aufgaben / wiss.

Tätigkeiten:
• Wüstungsprospektion
• Quantitative Auswertung historischer Quellen zur Erforschung der Siedlungsstrukturentwicklung im dänischen Ostseeraum
• Forschungsaufenthalte in Dänemark; Beteiligung an Burgwallvermessungen auf den dänischen Ostseeinseln
1982-1990 Assistent am Geographischen Institut der Universität Kiel:
• Forschungen zur Integrierten Umweltbeobachtung als Grundlage ökologisch orientierter Planung
• Lehre u.a. in Fächern der physischen Geographie (Geomorphologie, Klimatologie, Hydrologie)
Promotion zum Dr. rer.nat. 1984 mit einer Dissertation über „Die siedlungsstrukturelle Entwicklung der Insel Falster vom Mittelalter bis zum Ende des 17. Jahrhunderts. Quantitative Untersuchungen zur historischen Siedlungsgeographie des ländlichen Raumes“.
1991-1997 Wiss. Angestellter im Projektzentrum Ökosystemforschung der Univ. Kiel (später: „Ökologiezentrum Kiel“); Aufgaben / wiss. Tätigkeiten:
• Koordination der Arbeitsgruppe „Geographisches Informationssystem“
• Koordination des Themenbereichs „Umweltbewertung und Umweltplanung“
1991-1997 Parallel zur Tätigkeit als wiss. Angestellter: Gründung eines Planungsbüros und freiberufliche Gutachtertätigkeit mit folgenden Schwerpunkten:
• Natur- und Umweltinformationssystem Schleswig-Holstein
• Raumordnungsinformationssystem Schleswig-Holstein

1997/1998 Referatsleiter „Informationstechnik und Daten zur Umwelt“ im Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein.
Nebentätigkeit: Lehre im Fach Landschaftsplanung für die Agrarwiss. Fakultät der Universität Kiel
seit 1999 Professor am Geographischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Lehr- und Forschungsbereich Kartographie und Geographische Informationssysteme
2000-2003 Geschäftsführender Direktor des Geographischen Instituts der EMAUG
2004-2006 Prodekan der Math.-Naturwiss. Fakultät der EMAUG
seit 2001 Gründer und Leiter des ersten Greifswalder Steinbeis-Transfer-Zentrums: „StZ für Geoinformatik“, Kooperation mit dem Partner-StZ in Rostock (Prof. Bill)
seit 2002 Berater der M-V-Landesregierung als Vertreter der Universitäten im interministeriellen Ausschuss für Geodatenmanagement M-V
Mitglied des ständigen Gutachtergremiums für das Stipendienprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für das Fachgebiet „Geographie und Geographische Informationssysteme“
seit 2004 Mitglied der Deutschen Akademie für Landeskunde
4/2012 bis 3/2016 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Geographie und Geologie der EMAUG
4/2016 bis 3/2018 stellvertretender geschäftsführender Direktor des Instituts für Geographie und Geologie der EMAUG